MH17, ARD und CIA

                                                                                     29.04.2015 von Ulrich Fiege

Der Spiegel schreibt über Eliot Higgins, der als Zeuge in der ARD Sendung „Die Story im Ersten – Todesflug MH 17“ auftrat folgendes: Letzten Sommer hat Higgins etwa aufgedeckt, dass die syrische Regierung verbotene Streubomben einsetzte – obwohl Assad das immer geleugnet hat. Bis zum heutigen Tage ist nicht bewiesen ob Assad diese Streubomben oder auch Giftgas, von dem ebenfalls die Rede war, einsetzte und Eliot Higgins alias Brown Moses größter Coup und ebenfalls als Zitat: Higgins waren Videos aufgefallen, in denen islamistische Rebellen mit kroatischen Waffen hantierten. Woher die Aufständischen das Kriegsgerät hatten, konnte sich niemand erklären. Die „New York Times“ arbeitete daraufhin mit Higgins zusammen, ging seinen Recherchen auf den Grund. Dabei kam die Zeitung zu der Erkenntnis, dass Saudi-Arabien die Waffen von Kroatien gekauft und über Jordanien nach Syrien geschmuggelt hatte.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-eliot-higgins-alias-brown-moses-bloggt-ueber-kriegswaffen-a-898639.html

Saudi Arabien bombardiert gerade mit westlichen Waffen und dem OK der USA den Jemen aber zurück zu Eliot Higgins oder Brown Moses wie er sich zu dieser Zeit nannte, er war nie in Syrien, spricht kein Arabisch und ist nun zum Zeugen der ARD im Fall des Flugzeugabsturz MH17 in der Ukraine geworden, das er mit dem CIA in Verbindung steht wird zumindest vermutet wie im folgenden Artikel von Peter Haisenko zu lesen ist und dennoch bringt die ARD den ultimativen Eliot Higgins der behauptet, das die Russen mit einem BUK System, bestehend aus:

1 × 9S18M2 Kupol-2-Suchradar (Snow Drift)

1 × 9S470-Kommandostation

4 × 9A310-Start- und Transportfahrzeug (TELAR, Transporter, Erector, Launcher and Radar) für die Lenkwaffen sowie das auf demselben Fahrzeug untergebrachte Feuerleitradar (2S35)

4 Start- und Transportfahrzeuge 9A39M2 (TEL) für die Lenkwaffen mit Kran, aber ohne eigenes Feuerleitradar

4 Lenkwaffen 9M317 pro TELAR bzw. 8 Lenkwaffen (4 feuerbereit und 4 zum Nachladen) pro TEL

mal eben in die Ukraine gefahren sind, Flug MH17 abschossen und wieder zurück über die Grenze nach Mütterchen Russland fuhren? Siehe dazu auch die Zusammenstellung in dem Artikel: MH17.

Die ganze Story von Peter Haisenko:

„Die Story im Ersten – Todesflug MH 17“. Man durfte gespannt sein auf neue Erkenntnisse, die etwas mehr Licht ins Dunkel dieser Katastrophe bringen. Weit gefehlt! So bleibt mir nur, den Redakteuren und Transatlantikern der ARD zu gratulieren zu ihrem am 27. April 2015 gesendeten „Meisterwerk“: Selten habe ich einen perfider und perfekter aufgebauten Propagandafilm gesehen.

Es fängt richtig gut an. In den ersten Minuten wird aus neutraler Position berichtet über die unterschiedlichen Interessen an der Aufklärung des Absturzes der MH 17. Es wird sogar aufgezeigt, dass der holländische UN-Botschafter seinem (Ex-)Kollegen Powell in nichts nachsteht, als er der UN gefälschtes „Beweismaterial“ vorlegt, um weitere Sanktionen gegen Russland zu begründen. Der Zuschauer reibt sich verwundert die Augen ob dieser kritischen Darstellung. So eingelullt soll suggeriert werden, dass die gesamte Story ein objektiver Bericht wird.

http://www.anderweltonline.com/wissenschaft-und-technik/luftfahrt-2015/mh-17-die-ard-als-sprachrohr-der-cia/

Am Ende des Artikels gibt Peter Haisenko noch einen Link zur akribischen Analyse der Staatsanwältin Gabriele Wolff zum Thema MH17 an, sehr Empfehlenswert:

https://gabrielewolff.wordpress.com/2015/01/19/ukraine-informationskrieg-um-mh-17-3/